Inhalt

Einstiegshilfen und Sitze

Einstiegshilfen und spezielle Sitze erleichtern das Einsteigen, Aussteigen und Umsetzen auf den Fahrersitz.


Produktarten

Diese Fahrzeughilfen werden an der B-Säule des Fahrzeugs montiert. Die B-Säule ist die Verbindung zwischen Fahrzeugboden und Fahrzeugdach in der Mitte der Fahrgastzelle.

Umsetzhilfen

Umsetzhilfen sind einfache Vorrichtungen ohne Motorunterstützung. Sie werden als klappbare Sitzfläche auf passender Sitzhöhe an der B-Säule des Fahrzeugs montiert und erleichtern vor allem Personen im Rollstuhl das Umsetzen ins Fahrzeug. Eine Umsetzhilfe kann zu einer motorunterstützten Aufrichthilfe umgerüstet werden.

Aufrichthilfen/Aufstehhilfen

Mithilfe dieser Vorrichtungen kann man ohne großen Kraftaufwand in eine Sitz- oder Stehposition gelangen. Die Aufrichthilfe wird mit einer klappbaren Sitzfläche und einem Motorantrieb an der B-Säule des Fahrzeugs seitlich zwischen Fahrersitz und Tür verbaut.

Rutschbretter

Als Ein- und Ausstiegshilfe für Personen im Rollstuhl eignen sich mobile, ausreichend lange Rutschbretter, die auf den Sitzrand von Rollstuhl und Fahrersitz gelegt werden. Alternativ kann auch ein manuell oder motorisch ausklappbares Sitzbrett unterstützen, das seitlich am Autositz oder der Fahrzeugsäule (B-Säule) montiert wird.

Personenlifte heben Personen auf den Sitz eines Fahrzeugs. Sie werden an einem Montagepfosten auf der Fahrer- oder Beifahrerseite installiert und können auch in andere Fahrzeuge übernommen werden. Die Auf- und Abwärtsbewegungen erfolgen über eine Handbedienung.

Dreh- und Schwenksitze können auf Fahrer- und Beifahrerseite montiert werden. Die Sitzfläche dreht nach außen und erleichtert das Einsteigen und Aussteigen. Die Sitze können auch elektrisch bewegt, gekippt oder abgesenkt werden:

  • Schwenksitze: Schwenken mit dem kompletten Sitz (Lehne und Sitzteil) aus dem Fahrzeug.
  • Drehsitze: Haben den Vorteil, dass sie weniger Raum benötigen.

  • 6-Wege-Sitzversteller: Eignen sich für größere Fahrzeuge wie Vans oder Kleinbusse. Man fährt mit dem Rollstuhl ins Fahrzeug und steuert den Fahrersitz mit einer Bedieneinheit neben den Rollstuhl, sodass das Umsetzen auf die Fahrposition bequem gelingt. Mit dem Sitzsystem ist das Heben, Senken, Drehen, Vor- und Zurückfahren sowie ein Schwenkbereich über 140 Grad möglich. Das Sitzsystem ist crashgetestet. In vielen Fahrzeugen kann der Originalsitz weiter verwendet werden.
  • Elektrische Sitzverstellungen: Mit Tastern, Schaltern und Fernbedienungen lässt sich der Fahrersitz in der passenden Höhe oder auf der passenden Seite positionieren.
  • Sitzschienenverstellungen: Für eine größere Beinfreiheit im Fahrzeuginneren können die Sitzschienen verlegt beziehungsweise verlängert werden. Die Anpassung ist vom Fahrzeugmodell und der Position des Schultergurts abhängig.

Elektrische Öffner für Schiebetüren oder Heckklappen funktionieren per Knopfdruck, wahlweise auch mit einer Fernbedienung.

Ist der Abstand zwischen Straße und Türschwelle zu groß, erleichtern Trittstufen das Ein- und Aussteigen:

  • Manuelle Trittstufen: Mit der Hand ausklappbare Trittstufen sind seitlich am Fahrersitz im Fahrzeug angebracht. Eine manuelle Trittstufe ist weniger störanfällig als eine elektrische. 
  • Elektrische Trittstufen: Trittstufen, die vom Fahrersitz oder per Fernbedienung elektrisch aus- und einfahrbar sind, werden unterhalb des Fahrzeugbodens montiert. Außen angebrachte, elektrisch bedienbare Trittstufen sind Witterungseinflüssen ausgesetzt.

Produkte finden

Weitere Informationen