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Fahrzeugrabatte

Einige Automobilhersteller bieten Vergünstigungen für Autofahrer und Autofahrerinnen mit Schwerbehinderung (GdB ab 50) und Merkzeichen G, aG, H oder BL an.

Der Behindertenrabatt ist rechtlich allerdings nur eine Empfehlung des Herstellers an alle teilnehmenden Händler. Somit ist der Preisnachlass eine freiwillige Leistung des Händlers. Experten und Expertinnen empfehlen den Behindertenrabatt, denn wenn das Neufahrzeug individuell zusammengestellt und im Werk gebaut wird, haben Fahrzeugkäufer und -käuferinnen einen Preisvorteil gegenüber sonstigen Aktionsangeboten.


Hinweise

  • Das jeweilige Fahrzeug muss ein Neuwagen sein. Bei Tageszulassungen oder Vorführwagen ist die Rabattierung nicht möglich.
  • Der mit dem Rabatt erworbene Wagen muss in der Regel für mindestens sechs Monate auf die Person mit Behinderung oder die amtliche Betreuungsperson zugelassen werden. Bei manchen Autoherstellern gilt ein weiterer Nutzungskreis (zum Beispiel Zulassung auf Ehepartner/in oder Elternteil).
  • Der Rabatt wird vom Listenpreis des Fahrzeugs – also nicht vom eventuellen Hauspreis gewährt. Bei Inzahlungnahme eines Gebrauchtwagens sind individuelle Verhandlungen mit dem Händler ratsam. Außerdem kann der Rabatt in der Regel nicht mit sonstigen Aktionen (spezielle Fahrzeugmodelle, Finanzierungs-/Leasing-Konditionen etc.) kombiniert werden.
  • Bei Elektro- und Hybridfahrzeugen sollten sich Käufer und Käuferinnen informieren, ob es neben dem Umweltbonus auch noch Behindertenrabatte gibt.
  • Die Höhe des Preisnachlasses unterscheidet sich zwischen Herstellern und Händlern. Eine aktuelle Rabattübersicht bietet der Bund behinderter Auto-Besitzer e. V. (BbAB).