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06.10.2021 | Umsteigen auf Elektromobilität

Tipp: Höhere Kaufprämie für Elektrofahrzeuge nutzen

Icon mit Info ausgeschrieben und Ausrufezeichen

Bis Ende 2025 können Interessierte eine staatliche Prämie für den Kauf eines Elektrofahrzeugs erhalten, den sogenannten "Umweltbonus". Eine zusätzliche Innovationsprämie verdoppelt den staatlichen Anteil.

Diese Innovationsprämie gilt seit dem 8. Juli 2020. Sie ist derzeit noch befristet für Anträge bis einschließlich 31. Dezember 2021. Laut Beschluss der Konzertierten Aktion Mobilität (KAM) vom 17. November 2020 soll die zusätzliche Prämie jedoch über das Jahr 2021 hinaus bis zum 31. Dezember 2025 verlängert werden.

  • Die Fördersätze für Elektrofahrzeuge unter 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen bis zu 9.000 Euro für einen rein elektrischen Antrieb (Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug) und bis zu 6.750 Euro für ein von außen aufladbares Hybrid-Elektrofahrzeug (Plug-in-Hybride).
  • Bei Elektrofahrzeugen über 40.000 Euro Nettolistenpreis betragen die Kaufprämien bis zu 7.500 Euro beziehungsweise 5.625 Euro.

Für den Antrag ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zuständig: www.bafa.de

01.10.2021 | Neuigkeiten zur beruflichen Teilhabe

REHADAT-Newsletter veröffentlicht

Logo REHADAT-Newsletter

Der neue REHADAT-Newsletter ist soeben erschienen – mit vielen Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe im Allgemeinen. Lesen Sie in dieser Ausgabe über folgende Themen:

  • Neues REHADAT-Erklärvideo zum Grad der Behinderung
  • Testen erwünscht für REHADAT-Hilfsmittelfinder
  • Urteil: Anspruch auf teurere Hörgeräte bestätigt
  • Kurz erklärt: Was ist ein DAISY-Player?
  • Sammlung Inklusionsvereinbarungen frisch aktualisiert
  • Aktuelle Forschungsprojekte gefördert durch das BMAS
  • Neue Broschüre Inklusionsbeauftragte
  • Kobot unterstützt schwerbehinderte Beschäftigte
  • Benachteiligung verboten! 15 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
  • Studie zum Studienabbruch mit Behinderung
  • DVfR-Kongress zum Thema Hilfsmittel im November
  • Tipp: REHADAT-Neuigkeiten in Leichter Sprache 

Wir wünschen eine interesssante Lektüre! Hier können Sie den Newsletter aufrufen: www.rehadat.de/newsletter/aktuelle-ausgabe

17.09.2021 | Update vom 23.08.2021

GKV-Hilfsmittelverzeichnis: Aktualisierung

Startseite des REHADAT GKV-Hilfsmittelverzeichnisses mit dem Schriftzug 'Aktualisiert'

Der GKV Spitzenverband hat am 23.08.2021 ein neues Update des Hilfsmittelverzeichnisses im Bundesanzeiger veröffentlicht. Es wurden 137 neue Produkte hinzugefügt und über 156 aktualisiert. Um die neusten Änderungen aufzurufen suchen Sie bitte im Feld "Produkt" nach dem Bundesanzeigerdatum 23.08.2021.

Das gesamte Verzeichnis können Sie in unserem Portal über www.rehadat-gkv.de barrierefrei und responsive aufrufen.

16.09.2021 | Testen erwünscht

Für den REHADAT-Hilfsmittelfinder

Ein geeignetes Hilfsmittel zu finden ist häufig gar nicht so einfach. Der neue Hilfsmittelfinder unterstützt Sie bei der Suche!

REHADAT‘s digitale Suchassistentin, Ariadne, führt mit bis zu vier Fragen zu einer zielgerichteten Produktliste. Durch die Auswahl verschiedener Aktivitäten oder Alltagssituationen erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen umfassenden Überblick und einen leichteren Einstieg in die Hilfsmittelsuche. Dies ist jedoch nur eine Entscheidungshilfe und ersetzt keine ausführliche Beratung. Nutzen Sie den neuartigen Hilfsmittelfinder am Desktop oder bequem von unterwegs. Die Web-App ist auf jeder Bildschirmgröße verfügbar.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Der Hilfsmittelfinder befindet sich derzeit noch in einer Beta-Version. Aktuell gibt es drei Kategorien: „Arbeiten und Lernen“, „Sich fortbewegen“ und „Kommunizieren“. Die Kategorien „Körper pflegen“ und „Wohnung und Haushalt führen“ folgen noch.
Wir möchten den Hilfsmittelfinder einen Praxischeck unterziehen und bitten um Ihre Mithilfe:

  • Haben Sie die Hilfsmittel gefunden, die Sie erwartet oder erwünscht haben?
  • Ist der Aufbau logisch?
  • Sind die Texte ansprechend?
  • Fehlt etwas?

Teilen Sie Ihre Eindrücke mit uns bequem über einen Fragebogen oder per Mail.

Hier geht es zum Hilfsmittelfinder!

Vielen Dank!
Ihr REHADAT-Hilfsmittel-Team

30.08.2021 | Grad der Behinderung

Neues REHADAT-Erklärvideo

Screenshot REHADAT-Recht: Erklärvideo – der Grad der Behinderung

In Deutschland haben knapp 10,4 Millionen Menschen ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen (Tabelle 1). Dabei legen die Versorgungsämter nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“ die Auswirkung der Beeinträchtigung als Grad der Behinderung (GdB) in Zehnergraden von 20 bis 100 fest.  In dem Dokument der „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden sich Tabellen mit einer Übersicht der möglichen Schädigungen und deren Einstufung. 

Im REHADAT-Erklärvideo wird am Beispiel von Frau Kaya, die an Diabetes mellitus erkrankt ist, gezeigt, wie der GdB beantragt werden kann.  Zum Beispiel, wo Interessierte die „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“ finden, mit welchen Informationen aus den verschiedenen REHADAT-Portalen sie sich genauer über die Rechtsprechung, Literatur oder über den Ablauf der Antragstellung informieren können und wer dabei helfen kann. 

Zielgruppe sind sowohl Personen mit Beeinträchtigungen, die sich informieren wollen, was der GdB bedeutet und inwiefern eine Einstufung unter oder über 50 für sie bedeutsam sein könnte. Aber auch für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind dies wichtige Informationen, weil damit beispielsweise Fördermöglichkeiten verbunden sind. 
Von den 10,4 Millionen Menschen mit einer anerkannten Behinderung hatten 2019 insgesamt 7,6 Millionen eine Schwerbehinderung mit einem GdB von 50 bis 100 und knapp 2,8 Millionen eine leichtere Behinderung (Tabelle 1).

Tabelle1: Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung

Diese Tabelle zeigt die Anzahl der Menschen mit einer anerkannten Behinderung aus 2019

Altersgruppe Menschen mit einer leichteren Behinderung
(GdB 20-40)
Menschen mit einer Schwer­behinderung
(GdB 50-100)
Insgesamt
  Anzahl Anteil Anzahl Anteil  
Alle Altersgruppen 2.776.000 26,8 % 7.587.000 73,2 % 10.363.000
Darunter im erwerbsfähigen Alter (15 bis unter 65 Jahre) 1.760.000 36,2 % 3.102.000 63,8 % 4.862.000
Darunter im Renten-Alter (65 Jahre und älter) 996.000 18,7 % 4.341.000 81,3 % 5.337.000

Dazu Projektleiterin Andrea Kurtenacker: „Rund um das Thema GdB erreichen uns viele Anfragen – sowohl von Menschen mit Behinderungen als auch von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die sich beispielsweise über Arbeitsplatzanpassungen und Fördermöglichkeiten informieren möchten. Dies haben wir zum Anlass genommen, ein Erklärvideo zu veröffentlichen, das zeigt, wie man sich bei REHADAT leicht, umfassend und aktuell über alles Wesentliche zum GdB informieren kann.“

Der direkte Link zum Video: www.rehadat-recht.de/rechtsprechung/feststellungsverfahren/erklaervideo-gdb