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Praxisbeispiel
E-Mobil für eine Zustellerin bei der DHL Group – Deutsche Post

Wo lag die Herausforderung?

Die Zustellerin ist durch eine Wirbelsäulenerkrankung und rheumatoide Arthritis u. a. an den Knie- und Handgelenken geringer belastbar. Es sollte deshalb der längere manuelle Transport und von Lasten vermieden werden. Dies gilt besonders, wenn der Transport über längere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgen soll. Zur weiteren Ausübung der Tätigkeit musste der Arbeitsplatz behinderungsgerecht ausgestattet werden.

Was wurde gemacht?

Für den Transport der Sendungen wurde ihr ein Elektromobil zur Verfügung gestellt, das von ihr mit dem Führerschein der Klasse B gefahren werden kann. Es erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h und kann mit zwei großen oder vier kleinen Behältern mit Sendungen beladen werden.

Schlagworte und weitere Informationen

Das E-Mobil wurde vom Integrations- beziehungsweise Inklusionsamt zu 80 Prozent gefördert. Der Kontakt zum Integrations- beziehungsweise Inklusionsamt und die Koordination der Maßnahme erfolgten über die beteiligten des Inklusionsteams (z. B. Schwerbehindertenvertretung).
In REHADAT finden Sie auch die Adressen und Telefon-Nummer der Integrations- beziehungsweise Inklusionsämter.

Unternehmen:

Die DHL Group ist ein weltweit tätiger Konzern für Logistik und Briefkommunikation. In Deutschland gehören zur DHL Group die Deutsche Post mit Schwerpunkt Briefsendungen und DHL mit Schwerpunkt Paketsendungen. Beim Konzern spielen Vielfalt, Chancengerechtigkeit, Inklusion und Zugehörigkeit eine wichtige Rolle. So werden diese Aspekte deshalb auch mit als Erfolgsfaktoren für den Konzern gesehen. Zur Umsetzung sollen dabei beispielsweise Menschen mit Behinderungen aktiv zur Inklusion unterstützt werden, damit sie ihre Fähigkeiten einbringen und somit ihr Potenzial voll ausschöpfen können.

Behinderung und Beeinträchtigung der Mitarbeiterin:

Die Frau hat eine Wirbelsäulenerkrankung und rheumatoide Arthritis an den Gelenken, z. B. an den Knie- und Handgelenken. Da sie behinderungsbedingt körperlich nicht voll belastbar ist, sollte der längere manuelle Transport von Lasten vermieden werden. Dies gilt besonders, wenn der Transport über längere Strecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad erfolgen soll. Der GdB (Grad der Behinderung) beträgt 50.

Beruf:

Die Frau arbeitet als Zustellerin für Briefsendungen beim Unternehmen.

Arbeitsplatz und Arbeitsaufgabe:

Die Zustellerin ist für Sendungen in bergigem Gelände zuständig. Behinderungsbedingt ist sie nicht in der Lage die Menge der Sendungen in ihrem Bezirk komplett zu Fuß oder mit einem herkömmlichen Fahrrad zuzustellen. Für den Transport der Sendungen wurde ihr deshalb ein Elektromobil zur Verfügung gestellt (siehe Bild), das von ihr mit dem Führerschein der Klasse B gefahren werden kann. Das E-Mobil wird elektromotorisch angetrieben und verfügt über eine mechanische Servobremse für alle drei Räder. Es erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometer pro Stunde und kann mit zwei großen oder vier kleinen Behältern mit Sendungen beladen werden. Das E-Mobil hat mit aufgeladenem Akku eine Reichweite von 20 bis 50 Kilometern - je nach Fahrweise und Beladung. Es wird durch die Zustellerin in der Dienststelle an einer üblichen Steckdose aufgeladen. Durch das E-Mobil wird der Lastentransport bzw. die Briefzustellung für die Mitarbeiterin mit einer Schwerbehinderung erheblich erleichtert und somit die auftretenden körperlichen Belastungen der Wirbelsäule, der Hände und Kniegelenke verringert.
Der gestaltete bzw. beschriebene Arbeitsplatz gehört zu der Niederlassung BRIEF Hagen.

Eingesetzte Hilfsmittel - Anzeigen der Produkte:

Schlagworte

ICF-Items

Assessments - Verfahren und Merkmale zur Analyse und Bewertung

  • EFL - Gehen
  • EFL - Handkoordination (rechts/links)
  • EFL - Handumwendebewegungen (rechts/links)
  • EFL - Heben (Boden zur Taillenhöhe/Taillen- zur Kopfhöhe/horizontal)
  • EFL - Hockestellung
  • EFL - Knien
  • EFL - Schweregrad der Arbeit (Last/Herzfrequenz)
  • EFL - Tragen (rechte, linke Hand/vorne)
  • EFL - wiederholte Kniebeugen
  • ELA - Bücken/Aufrichten
  • ELA - Feinmotorik
  • ELA - Gehen
  • ELA - Heben
  • ELA - Hocken
  • ELA - Kniebeugen
  • ELA - Knien
  • ELA - Tragen
  • ERGOS - aktuelle tägliche Dauerleistungsfähigkeit (Last/Herzfrequenz)
  • ERGOS - Bücken
  • ERGOS - Fingergeschicklichkeit
  • ERGOS - Handgeschicklichkeit
  • ERGOS - Hocken
  • ERGOS - Knien
  • ERGOS - Laufen (Gehen)
  • ERGOS - statisches/dynamisches Heben
  • ERGOS - Tragen
  • IMBA - Arbeitszeit
  • IMBA - Feinmotorik (Hand- und Fingergeschicklichkeit)
  • IMBA - Gehen/Steigen
  • IMBA - Geneigt/Gebückt
  • IMBA - Hand-/Fingerbewegungen
  • IMBA - Heben
  • IMBA - Knien/Hocken
  • IMBA - physische Ausdauer (Last/Herz-Lungensystem)
  • IMBA - Rumpfbewegungen (Bücken/Aufrichten)
  • IMBA - Tragen
  • MELBA - Feinmotorik

Referenznummer:

Pb/110680


Informationsstand: 22.06.2021